Eisbaden: Gesund oder ungesund?

18. Januar 2016

Viele Menschen schwören ja auf die angeblich abhärtende Wirkung des regelmäßigen Eis- oder Winterbadens. Gemeint ist damit das kurzzeitige, wenige Sekunden bzw. Minuten dauernde Baden entweder in eisfreien Gewässern oder frei gehackten Wasserflächen in den Herbst- und Wintermonaten.

Die immunstärkende Wirkung wird erreicht, da der Körper durch das (regelmäßige) Unterkühlungsgefühl reflexartig lernt, sehr schnell Wärmeenergie zu erzeugen; ein ähnliches Prinzip wird durch die aus dem Leistungssport bekannten „Eistonnenbäder“ angewandt. Es konnte z.B. eine verstärkte Bildung von entzündungshemmenden Leukozyten nachgewiesen werden. Als Vorbereitung auf diese „Sportart“ sind aber z.B. tägliche Wechselduschen und auch das Baden im Freien in den Übergangsmonaten dringend empfohlen. Darüberhinaus ist das Baden nur in kleinen Gruppen sinnvoll und alleine sicher, genauso wie man das Untertauchen des Kopfes vermeiden soll; das schnelle Umziehen nach dem Bad ist ebenso ratsam, wie das Tragen von Neoprensocken an den Füssen und Händen, die besonders schnell abkühlen. Diese „neue“ Extremsportart sollte jedoch nur von gesunden Menschen nach entsprechender Vorbereitung ausprobiert werden, weil die Kreislaufbelastung erheblich ist.

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